Fernand Léger
La fleur noire
Beschreibung
• Vorbereitende Studie zum gleichnamigen Ölgemälde
• Entstanden in einer Zeit der visuellen Vereinfachung und Plakativität
• Meisterhaftes Beispiel des Spätwerk Légers
In Fernand Légers "La fleur noire" treffen Kunstwelten aufeinander: Motivisch zeigt die Vorarbeit für das gleichnamige Gemälde ein traditionelles Stillleben. Stilistisch indes wagt Léger neue Wege. Er ist vor wenigen Jahren aus den USA zurückgekehrt. Dorthin war er 1940 migriert und konnte an der Yale University lehren. Zugleich war er in der Zeit den Einflüssen der USA in Kunst und Alltag ausgesetzt. Sein Stil wird in dieser Zeit flächiger, die Farben einfacher. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich geht er den eingeschlagenen Weg weiter, seine Art, Kunst zu denken, wird in den letzten Lebensjahren immer plakativer und zugleich doch in den Bildformeln der Alten verhaftet. In dieser Gegenüberstellung von traditionellem Motiv und zeitgeistiger Ausführung zeigt das Spätwerk Légers, wie der Künstler die populärkulturelle Ästhetik der Zeit ebenso wie den Kanon der Kunstgeschichte begreift, verarbeitet und sich zu eigen macht.
Léger überträgt diese schöne Stilllebenkomposition noch im gleichen Jahr mit Hilfe des feinen Bleistiftgitternetzes auf Leinwand in einem etwas vergrößerten Format (50 x 65 cm, vgl. WVZ der Ölgemälde Bauquier/Hansma 1428, heute in Privatbesitz).
• Entstanden in einer Zeit der visuellen Vereinfachung und Plakativität
• Meisterhaftes Beispiel des Spätwerk Légers
In Fernand Légers "La fleur noire" treffen Kunstwelten aufeinander: Motivisch zeigt die Vorarbeit für das gleichnamige Gemälde ein traditionelles Stillleben. Stilistisch indes wagt Léger neue Wege. Er ist vor wenigen Jahren aus den USA zurückgekehrt. Dorthin war er 1940 migriert und konnte an der Yale University lehren. Zugleich war er in der Zeit den Einflüssen der USA in Kunst und Alltag ausgesetzt. Sein Stil wird in dieser Zeit flächiger, die Farben einfacher. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich geht er den eingeschlagenen Weg weiter, seine Art, Kunst zu denken, wird in den letzten Lebensjahren immer plakativer und zugleich doch in den Bildformeln der Alten verhaftet. In dieser Gegenüberstellung von traditionellem Motiv und zeitgeistiger Ausführung zeigt das Spätwerk Légers, wie der Künstler die populärkulturelle Ästhetik der Zeit ebenso wie den Kanon der Kunstgeschichte begreift, verarbeitet und sich zu eigen macht.
Léger überträgt diese schöne Stilllebenkomposition noch im gleichen Jahr mit Hilfe des feinen Bleistiftgitternetzes auf Leinwand in einem etwas vergrößerten Format (50 x 65 cm, vgl. WVZ der Ölgemälde Bauquier/Hansma 1428, heute in Privatbesitz).