Lyonel Feininger
"Dröbsdorf"
Beschreibung
• 1906 hält sich Feininger mehrere Monate mit Julia Berg in Weimar auf und zeichnet zahlreiche Skizzen der Umgebung
• Das damals ländliche Tröbsdorf bei Weimar dient ihm wiederholt als Bildmotiv
• Die 1913 von ihm entdeckt Kirche inspiriert ihn später zu zahlreichen Werken
1906 lebt Feininger mehrere Monate mit der Kunststudentin und seiner späteren Frau Julia Berg in Weimar und erkundet mit Skizzenblock und Fahrrad die Umgebung. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch sehr ländlich geprägte Tröbsdorf – heute ein Ortsteil von Weimar – dient Feininger immer wieder als Studienobjekt. Besonders die Kirche mit ihrer charakteristischen Welschen Haube und dem gedrungenen Walmdach, die Feininger im Jahr 1913 entdeckt, fasziniert den Künstler. Er hält sie über Jahrzehnte hinweg in zahlreichen Aquarellen und Zeichnungen in unterschiedlichen Variationen fest. Diese Arbeiten dienen zugleich als Vorstudien für die beiden gleichnamigen Gemälde von 1927 (Moeller 308, Klassik Stiftung Weimar) und von 1928 (Moeller 316, Weisman Art Museum, University of Minnesota, Minneapolis), welche die Kirche als kristallinen, monumentalen Kathedralbau zeigen.
• Das damals ländliche Tröbsdorf bei Weimar dient ihm wiederholt als Bildmotiv
• Die 1913 von ihm entdeckt Kirche inspiriert ihn später zu zahlreichen Werken
1906 lebt Feininger mehrere Monate mit der Kunststudentin und seiner späteren Frau Julia Berg in Weimar und erkundet mit Skizzenblock und Fahrrad die Umgebung. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch sehr ländlich geprägte Tröbsdorf – heute ein Ortsteil von Weimar – dient Feininger immer wieder als Studienobjekt. Besonders die Kirche mit ihrer charakteristischen Welschen Haube und dem gedrungenen Walmdach, die Feininger im Jahr 1913 entdeckt, fasziniert den Künstler. Er hält sie über Jahrzehnte hinweg in zahlreichen Aquarellen und Zeichnungen in unterschiedlichen Variationen fest. Diese Arbeiten dienen zugleich als Vorstudien für die beiden gleichnamigen Gemälde von 1927 (Moeller 308, Klassik Stiftung Weimar) und von 1928 (Moeller 316, Weisman Art Museum, University of Minnesota, Minneapolis), welche die Kirche als kristallinen, monumentalen Kathedralbau zeigen.