Bruno Goller
Komposition
Beschreibung
• Bedeutender Vertreter der deutschen Nachkriegsmalerei
• Rätselhafte Komposition zwischen Abstraktion und Symbolform
• Entstanden in Gollers zentraler Schaffensphase der 1950er Jahre
Bruno Goller zählt zu den eigenständigsten Positionen der deutschen Nachkriegsmalerei. Abseits der großen stilistischen Gruppierungen entwickelt er eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Gegenständlichkeit, Abstraktion und magischem Realismus. Seine Werke zeichnen sich durch reduzierte Formen, präzise Konturen und eine eigentümliche Spannung zwischen dekorativer Ordnung und symbolischer Aufladung aus.
Die vorliegende "Komposition" aus dem Jahr 1956 gehört zu jener Werkgruppe, in der Goller die Gegenständlichkeit weitgehend zugunsten einer zeichenhaften Formensprache zurücknimmt. Zwei vertikal angeordnete, totemartige Formen rahmen ein zentrales Feld mit stufenartig aufgebauten kubischen Elementen. Die streng symmetrische Anlage und die flächige Farbigkeit verleihen dem Bild eine beinahe architektonische Stabilität.
Mit starken Kontrasten aus Rotbraun, Orange, Grau- und Pastelltönen sowie markanten schwarzen Umrisslinien entwickelt Goller eine Bildstruktur von großer Klarheit und zugleich rätselhafter Wirkung. Die Formen entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit und oszillieren zwischen abstrakten Zeichen und symbolhaften Objekten.
Gerade in den 1950er Jahren erreichte Goller eine besondere Verdichtung seiner Formensprache. Seine Bilder verbinden dekorative Eleganz mit stiller Monumentalität und zeigen jene Balance aus Ordnung und Geheimnis, die sein Werk innerhalb der deutschen Nachkriegskunst einzigartig macht.
• Rätselhafte Komposition zwischen Abstraktion und Symbolform
• Entstanden in Gollers zentraler Schaffensphase der 1950er Jahre
Bruno Goller zählt zu den eigenständigsten Positionen der deutschen Nachkriegsmalerei. Abseits der großen stilistischen Gruppierungen entwickelt er eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Gegenständlichkeit, Abstraktion und magischem Realismus. Seine Werke zeichnen sich durch reduzierte Formen, präzise Konturen und eine eigentümliche Spannung zwischen dekorativer Ordnung und symbolischer Aufladung aus.
Die vorliegende "Komposition" aus dem Jahr 1956 gehört zu jener Werkgruppe, in der Goller die Gegenständlichkeit weitgehend zugunsten einer zeichenhaften Formensprache zurücknimmt. Zwei vertikal angeordnete, totemartige Formen rahmen ein zentrales Feld mit stufenartig aufgebauten kubischen Elementen. Die streng symmetrische Anlage und die flächige Farbigkeit verleihen dem Bild eine beinahe architektonische Stabilität.
Mit starken Kontrasten aus Rotbraun, Orange, Grau- und Pastelltönen sowie markanten schwarzen Umrisslinien entwickelt Goller eine Bildstruktur von großer Klarheit und zugleich rätselhafter Wirkung. Die Formen entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit und oszillieren zwischen abstrakten Zeichen und symbolhaften Objekten.
Gerade in den 1950er Jahren erreichte Goller eine besondere Verdichtung seiner Formensprache. Seine Bilder verbinden dekorative Eleganz mit stiller Monumentalität und zeigen jene Balance aus Ordnung und Geheimnis, die sein Werk innerhalb der deutschen Nachkriegskunst einzigartig macht.