Rupprecht Geiger
"Mehr Licht"
Beschreibung
• Intensiv in Gelb und Magenta strahlendes Wandobjekt, welches das für Rupprecht Geiger typische reduzierte Formenvokabular aufweist
• Mit seinen Farbmodulationen hat Rupprecht Geiger einen festen Platz in der Kunstgeschichte
• Das Emil Schumacher Museum in Hagen zeigt noch bis Anfang Juni in Kooperation mit dem Archiv Geiger, München, eine große Einzelausstellung mit ca. 70 Werken aus allen Schaffensphasen des Künstlers
Rupprecht Geigers Spätwerk ist von einer klaren Reduktion bestimmt – nicht als Vereinfachung, sondern als bewusste Konzentration auf das, was Malerei leisten kann. In "Mehr Licht" wird das besonders greifbar. Der Titel verweist zwar auf das Goethe zugeschriebene Zitat, wirkt hier aber weniger literarisch als vielmehr wie eine Aufforderung, genauer hinzusehen.
Das Bild ist einfach aufgebaut und zugleich genau gesetzt. Eine neongelbe Fläche wirkt zunächst geschlossen, zeigt aber bei längerer Betrachtung feine Abstufungen und eine eigentümliche Leuchtkraft. Farbe erscheint nicht als Mittel zur Darstellung, sondern als etwas Eigenständiges, das sich im Raum entfaltet. Der Balken in Magenta am unteren Rand begrenzt das Feld und verstärkt zugleich seine Ausdehnung. Der helle Kreis im oberen Bereich ist kein Motiv, sondern eher eine Unterbrechung – eine Stelle, an der die Farbdichte nachlässt und die Wahrnehmung ins Stocken gerät.
So entsteht ein Bild, das nicht erzählt, sondern erfahrbar wird. "Mehr Licht" zeigt, wie Geiger Farbe von jeder Funktion löst und als unmittelbare Präsenz einsetzt – zurückhaltend, aber mit nachhaltiger Wirkung.
• Mit seinen Farbmodulationen hat Rupprecht Geiger einen festen Platz in der Kunstgeschichte
• Das Emil Schumacher Museum in Hagen zeigt noch bis Anfang Juni in Kooperation mit dem Archiv Geiger, München, eine große Einzelausstellung mit ca. 70 Werken aus allen Schaffensphasen des Künstlers
Rupprecht Geigers Spätwerk ist von einer klaren Reduktion bestimmt – nicht als Vereinfachung, sondern als bewusste Konzentration auf das, was Malerei leisten kann. In "Mehr Licht" wird das besonders greifbar. Der Titel verweist zwar auf das Goethe zugeschriebene Zitat, wirkt hier aber weniger literarisch als vielmehr wie eine Aufforderung, genauer hinzusehen.
Das Bild ist einfach aufgebaut und zugleich genau gesetzt. Eine neongelbe Fläche wirkt zunächst geschlossen, zeigt aber bei längerer Betrachtung feine Abstufungen und eine eigentümliche Leuchtkraft. Farbe erscheint nicht als Mittel zur Darstellung, sondern als etwas Eigenständiges, das sich im Raum entfaltet. Der Balken in Magenta am unteren Rand begrenzt das Feld und verstärkt zugleich seine Ausdehnung. Der helle Kreis im oberen Bereich ist kein Motiv, sondern eher eine Unterbrechung – eine Stelle, an der die Farbdichte nachlässt und die Wahrnehmung ins Stocken gerät.
So entsteht ein Bild, das nicht erzählt, sondern erfahrbar wird. "Mehr Licht" zeigt, wie Geiger Farbe von jeder Funktion löst und als unmittelbare Präsenz einsetzt – zurückhaltend, aber mit nachhaltiger Wirkung.