Marie Laurencin
Jeunes filles et cavalière dans un parc
Beschreibung
• Laurencin zählt zu den bedeutendsten Vertreterinen der französischen Moderne
• Traumartige Ästhetik
• Laurencin nimmt schon früh an bedeutenden Ausstellungen wie bespielsweise bei Berthe Weill teil
Marie Laurencins Arbeiten zeichnen sich durch eine ganz eigene luftige Art aus. Ihr Werk zeigt von der Realität entrückte Mädchen oder junge Frauen in wehenden luftigen Roben mit Blumen im Haar.
Die vorliegende Parkszene eines "Fête galante" mit vier weiblichen Figuren - eine zu Ross und eine mit Leier und Ziege - übernimmt die Künstlerin aus dem Rokoko. Die Hauptvertreter dieser Bildgattung waren u.a. Antoine Watteau, François Boucher und Jean-Honoré Fragonard. Wie auch hier hielt man damals in einer ländlichen Idylle verliebte Paare, Tänzer, attraktive Damen und Hirten fest. Laurencin verwendet eine Farbpalette mit Blau, Rot und Gelbtönen, die sie mit viel Weiß und Graugrünabstufungen auflockert. Die Natur führt sie ganz vereinfacht aus, im Zentrum stehen die Akteurinnen und Tiere. Durch ihre ganz eigene Farbwahl und wenige dunkle zarte Linien, bringt sie ihre Motive zum Schwingen und verleiht ihnen etwas Zauberhaftes und Leichtes.
Obwohl Marie Laurencin schon früh mit den Kubisten wie Georges Braque und später mit Pablo Picasso bekannt ist, übernimmt sie nicht deren kubistischen Stil, sondern entwickelt ihren ganz eigenen. Laurencin, die als Muse von Guillaume Apollinaire gilt, veröffentlicht 1905 unter dem Pseudonym Louise Lalanne einzelne lyrische Arbeiten. Zwei Jahre später findet ihre erste Ausstellung im Salon des Indépendants statt. Weitere Ausstellungen folgen in der Galerie Berthe Weill, der Galerie Barbazanges und später auf der Armory Show in New York.
Ihre Werke sind u.a. im Baltimore Museum of Art, im Centre Pompidou, in der Tate Gallery in London und im Marie Laurencin Museum in Tokio präsent.
• Traumartige Ästhetik
• Laurencin nimmt schon früh an bedeutenden Ausstellungen wie bespielsweise bei Berthe Weill teil
Marie Laurencins Arbeiten zeichnen sich durch eine ganz eigene luftige Art aus. Ihr Werk zeigt von der Realität entrückte Mädchen oder junge Frauen in wehenden luftigen Roben mit Blumen im Haar.
Die vorliegende Parkszene eines "Fête galante" mit vier weiblichen Figuren - eine zu Ross und eine mit Leier und Ziege - übernimmt die Künstlerin aus dem Rokoko. Die Hauptvertreter dieser Bildgattung waren u.a. Antoine Watteau, François Boucher und Jean-Honoré Fragonard. Wie auch hier hielt man damals in einer ländlichen Idylle verliebte Paare, Tänzer, attraktive Damen und Hirten fest. Laurencin verwendet eine Farbpalette mit Blau, Rot und Gelbtönen, die sie mit viel Weiß und Graugrünabstufungen auflockert. Die Natur führt sie ganz vereinfacht aus, im Zentrum stehen die Akteurinnen und Tiere. Durch ihre ganz eigene Farbwahl und wenige dunkle zarte Linien, bringt sie ihre Motive zum Schwingen und verleiht ihnen etwas Zauberhaftes und Leichtes.
Obwohl Marie Laurencin schon früh mit den Kubisten wie Georges Braque und später mit Pablo Picasso bekannt ist, übernimmt sie nicht deren kubistischen Stil, sondern entwickelt ihren ganz eigenen. Laurencin, die als Muse von Guillaume Apollinaire gilt, veröffentlicht 1905 unter dem Pseudonym Louise Lalanne einzelne lyrische Arbeiten. Zwei Jahre später findet ihre erste Ausstellung im Salon des Indépendants statt. Weitere Ausstellungen folgen in der Galerie Berthe Weill, der Galerie Barbazanges und später auf der Armory Show in New York.
Ihre Werke sind u.a. im Baltimore Museum of Art, im Centre Pompidou, in der Tate Gallery in London und im Marie Laurencin Museum in Tokio präsent.