Antonio Saura
Porträt 144
Beschreibung
• Antonio Saura ist einer der wichtigsten spanischen Künstler des 20. Jahrhunderts
• Seine fragmentierten, verzerrten Köpfe bewegen sich ausdrucksstark im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Figuration
• Sauras Werke befinden sich weltweit in bedeutenden Museen wie dem Centre Pompidou, Paris, der Tate, London, dem Museum of Modern Art und dem Guggenheim Museum, New York
Im Laufe der 1950er Jahre entwickelt der Spanier Antonio Saura seine zwischen gestischer Abstraktion und Art Brut angesiedelte Malweise. Das "Porträt 144" ist charakteristisch für Sauras weitgehend unabhängigen Stil. Kompositionen des spanischen Malers zeichnen sich vor allem durch ihre Radikalität aus. Der Maler behält die klassischen, figurativen Sujets bei. Mit seinen Porträts, Akten oder Selbstbildnissen unterwandert er jedoch jegliche reale Abbildung mit aggressiver Wucht und löst sie in Liniengeflechte und Farbflecken auf. So erahnt der Betrachter auch bei diesem Porträt zwar noch ein Gesicht, die Parallelität von Augen und Ohren sowie die natürliche Zentrierung von Mund und Nase sind jedoch zerstört. Erkennbar bleibt Antonio Saura auch in seiner Farbpalette, die zwischen Grau, Schwarz und Erdfarben changiert, sie prägt sein komplettes Werk.
• Seine fragmentierten, verzerrten Köpfe bewegen sich ausdrucksstark im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Figuration
• Sauras Werke befinden sich weltweit in bedeutenden Museen wie dem Centre Pompidou, Paris, der Tate, London, dem Museum of Modern Art und dem Guggenheim Museum, New York
Im Laufe der 1950er Jahre entwickelt der Spanier Antonio Saura seine zwischen gestischer Abstraktion und Art Brut angesiedelte Malweise. Das "Porträt 144" ist charakteristisch für Sauras weitgehend unabhängigen Stil. Kompositionen des spanischen Malers zeichnen sich vor allem durch ihre Radikalität aus. Der Maler behält die klassischen, figurativen Sujets bei. Mit seinen Porträts, Akten oder Selbstbildnissen unterwandert er jedoch jegliche reale Abbildung mit aggressiver Wucht und löst sie in Liniengeflechte und Farbflecken auf. So erahnt der Betrachter auch bei diesem Porträt zwar noch ein Gesicht, die Parallelität von Augen und Ohren sowie die natürliche Zentrierung von Mund und Nase sind jedoch zerstört. Erkennbar bleibt Antonio Saura auch in seiner Farbpalette, die zwischen Grau, Schwarz und Erdfarben changiert, sie prägt sein komplettes Werk.