Gabriele Münter
"Buntes Blumenbild"
Beschreibung
• Aus dem Nachlass der Künstlerin
• Charakteristisches Blumenstillleben aus der reifen Schaffensphase Münters, eines ihrer zentralen Bildthemen
• Prägnante, farbintensive Komposition mit typischer Vereinfachung der Form und klarer Konturführung
Das Blumenstillleben spielt im Spätwerk Gabriele Münters eine zentrale Rolle. Weniger in der Lage zu reisen, konzentriert sich die Künstlerin nun auf die Motive aus der nächsten Umgebung, dabei ganz besonders auf die Blumen, die sie aus dem eigenen Garten holt. Hier findet sie noch einmal zu ornamentaler Reduktion und malerischer Verdichtung. Das vorliegende Werk ist ein besonders gelungenes Zeugnis dieses Prozesses: Vor einem farbig zurückhaltenden, durch die dynamische Pinselführung und die Variationen in der Helligkeit jedoch bewegten Hintergrund stehen auf angedeuteter runder Tischplatte zwei Blumenvasen, die - ebenso wie die Blütenköpfe durch dunkle Konturen klar umrissen sind und in Beziehung zur Bildfläche gesetzt werden. Auch die leuchtenden, teilweise monochromen, pastos aufgetragenen Farbpartien des bunten Straußes verstärken den Eindruck der Flächigkeit. Räumlichkeit und Bewegung entstehen durch die zahlreichen Überlagerungen, ein Kompositionsprinzip, das an den japanischen Farbholzschnitt denken lässt. Stärker noch wird aber hier, wie so oft bei Münter, die bayerische Volkskunst als Bezugspunkt sichtbar.
• Charakteristisches Blumenstillleben aus der reifen Schaffensphase Münters, eines ihrer zentralen Bildthemen
• Prägnante, farbintensive Komposition mit typischer Vereinfachung der Form und klarer Konturführung
Das Blumenstillleben spielt im Spätwerk Gabriele Münters eine zentrale Rolle. Weniger in der Lage zu reisen, konzentriert sich die Künstlerin nun auf die Motive aus der nächsten Umgebung, dabei ganz besonders auf die Blumen, die sie aus dem eigenen Garten holt. Hier findet sie noch einmal zu ornamentaler Reduktion und malerischer Verdichtung. Das vorliegende Werk ist ein besonders gelungenes Zeugnis dieses Prozesses: Vor einem farbig zurückhaltenden, durch die dynamische Pinselführung und die Variationen in der Helligkeit jedoch bewegten Hintergrund stehen auf angedeuteter runder Tischplatte zwei Blumenvasen, die - ebenso wie die Blütenköpfe durch dunkle Konturen klar umrissen sind und in Beziehung zur Bildfläche gesetzt werden. Auch die leuchtenden, teilweise monochromen, pastos aufgetragenen Farbpartien des bunten Straußes verstärken den Eindruck der Flächigkeit. Räumlichkeit und Bewegung entstehen durch die zahlreichen Überlagerungen, ein Kompositionsprinzip, das an den japanischen Farbholzschnitt denken lässt. Stärker noch wird aber hier, wie so oft bei Münter, die bayerische Volkskunst als Bezugspunkt sichtbar.