Stephan Balkenhol
Weiblicher Akt
Beschreibung
• Charakteristisches Unikat aus Wawaholz mit Anklängen an die Venus von Milo
• In ihrer Unbewegtheit und emotionalen Ruhe von überaus starker Präsenz
• Stephan Balkenhol ist einer der gefragtesten Bildhauer Deutschlands
Charakteristisch für die Skulpturen von Stephan Balkenhol ist die gelungene Verbindung von Tradition und Gegenwart. Hier wirkt eine ruhig stehende, frontal ausgerichtete Figur auf den ersten Blick schlicht, entfaltet aber bei längerem Hinsehen eine eigentümliche Spannung. Mit ihrer grob belassenen Oberfläche und den sichtbaren Bearbeitungsspuren bleibt das Holz als Material immer präsent – nichts ist geglättet oder idealisiert. Bei näherer Betrachtung drängt sich eine Anspielung auf die Venus von Milo auf. Beide Figuren zeigen einen fragmentierten Körper – bei der Venus fehlen die Arme zufällig, bei Balkenhol ganz bewusst. Und in beiden Fällen macht genau das die Figur eher stärker als schwächer: Der Blick bleibt hängen, die Präsenz wird fast noch intensiver. Der Unterschied liegt im Ton: Die Venus von Milo steht für ein klassisches Schönheitsideal, glatt, harmonisch, zeitlos im antiken Sinn. Balkenhol dagegen holt die Figur ins Heute – weniger perfekt, direkter, fast ein bisschen spröde. Und trotzdem haben beide etwas erstaunlich Ähnliches: diese ruhige, klare Haltung, die sofort wirkt, ohne viel erklären zu wollen. Gerade dieses Spiel zwischen Erinnerung an die große Tradition und ganz eigener, zeitgenössischer Sprache macht den Reiz aus.
• In ihrer Unbewegtheit und emotionalen Ruhe von überaus starker Präsenz
• Stephan Balkenhol ist einer der gefragtesten Bildhauer Deutschlands
Charakteristisch für die Skulpturen von Stephan Balkenhol ist die gelungene Verbindung von Tradition und Gegenwart. Hier wirkt eine ruhig stehende, frontal ausgerichtete Figur auf den ersten Blick schlicht, entfaltet aber bei längerem Hinsehen eine eigentümliche Spannung. Mit ihrer grob belassenen Oberfläche und den sichtbaren Bearbeitungsspuren bleibt das Holz als Material immer präsent – nichts ist geglättet oder idealisiert. Bei näherer Betrachtung drängt sich eine Anspielung auf die Venus von Milo auf. Beide Figuren zeigen einen fragmentierten Körper – bei der Venus fehlen die Arme zufällig, bei Balkenhol ganz bewusst. Und in beiden Fällen macht genau das die Figur eher stärker als schwächer: Der Blick bleibt hängen, die Präsenz wird fast noch intensiver. Der Unterschied liegt im Ton: Die Venus von Milo steht für ein klassisches Schönheitsideal, glatt, harmonisch, zeitlos im antiken Sinn. Balkenhol dagegen holt die Figur ins Heute – weniger perfekt, direkter, fast ein bisschen spröde. Und trotzdem haben beide etwas erstaunlich Ähnliches: diese ruhige, klare Haltung, die sofort wirkt, ohne viel erklären zu wollen. Gerade dieses Spiel zwischen Erinnerung an die große Tradition und ganz eigener, zeitgenössischer Sprache macht den Reiz aus.