Emilio Vedova
Presenze (T.-D.EB.W.)
Beschreibung
• Emilio Vedova ist einer der wichtigsten Vertreter der abstrakt-informellen Malerei in Italien
• 1947 beteiligte sich Vedova erstmals an der Biennale in Venedig, 1997 wurde er mit dem Goldenen Löwen für sein Gesamtwerk ausgezeichnet
• Seine Werke sind in bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem Solomon R. Guggenheim, New York, dem Museum of Modern Art, New York, und der Tate London vertreten
Die Erneuerung der italienischen Kunst war das Anliegen Vedovas seit dem Jahr 1946, als er zusammen mit anderen antifaschistisch gesinnten Künstlern die Gruppe "Fronte nuovo delle arti" gründet. Für ihn geht dieser Weg nur über die Abstraktion und so entwickelt er nach einer geometrisch geprägten Phase in den 1950er Jahren die gestisch-explosive Handschrift, die seinem Temperament entspricht. Im Spätwerk wird die temperamentvolle Geste weicher und durchlässiger. Bildbeherrschend ist im vorliegenden Werk, wie in den meisten seiner Bilder, der Kontrast zwischen Schwarz und Weiß. Energisch aufgetragene schwarze Pinselstriche bilden mit dem weißen Grund trotz aller Heftigkeit ein durchlässiges Gefüge. Inmitten der Leinwand setzt Vedova auf der Rückseite einen vertikalen, kräftigen Pinselstrich in leuchtendem Rot. Auf der Vorderseite entsteht so durchschimmernd ein zarter roter Akzent, kaum sichtbar und gleichsam eine subtile Steigerung des schwarz-weißen Kontrasts.
• 1947 beteiligte sich Vedova erstmals an der Biennale in Venedig, 1997 wurde er mit dem Goldenen Löwen für sein Gesamtwerk ausgezeichnet
• Seine Werke sind in bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem Solomon R. Guggenheim, New York, dem Museum of Modern Art, New York, und der Tate London vertreten
Die Erneuerung der italienischen Kunst war das Anliegen Vedovas seit dem Jahr 1946, als er zusammen mit anderen antifaschistisch gesinnten Künstlern die Gruppe "Fronte nuovo delle arti" gründet. Für ihn geht dieser Weg nur über die Abstraktion und so entwickelt er nach einer geometrisch geprägten Phase in den 1950er Jahren die gestisch-explosive Handschrift, die seinem Temperament entspricht. Im Spätwerk wird die temperamentvolle Geste weicher und durchlässiger. Bildbeherrschend ist im vorliegenden Werk, wie in den meisten seiner Bilder, der Kontrast zwischen Schwarz und Weiß. Energisch aufgetragene schwarze Pinselstriche bilden mit dem weißen Grund trotz aller Heftigkeit ein durchlässiges Gefüge. Inmitten der Leinwand setzt Vedova auf der Rückseite einen vertikalen, kräftigen Pinselstrich in leuchtendem Rot. Auf der Vorderseite entsteht so durchschimmernd ein zarter roter Akzent, kaum sichtbar und gleichsam eine subtile Steigerung des schwarz-weißen Kontrasts.