Otto Mueller
Dorfstraße (Bahnhof Schmiedeberg/Riesengebirge)
Beschreibung
• Seltenes Sujet im Œuvre Otto Muellers, das zugleich seine charakteristische Handschrift zeigt
• Harmonische Verschmelzung von idyllischer Landschaft und industriellem Fortschritt
• Motiv aus Schmiedeberg im Riesengebirge, nicht weit von Muellers Geburtsort Liebau entfernt
Dieses Werk zeigt ein für Otto Mueller ungewöhnliches Sujet, doch auch hier ist der Künstler ganz in seinem Element. Zwar sind die urbanen Bauwerke des Bahnhofs, der Gleistrasse und der Straße zu erkennen, aber die sie umgebende Natur und der im Gras sitzende Mensch verleihen dem Motiv eine wohltuende Gelassenheit, mit der sich auch Otto Mueller selbst der modernen Lebensweise zu entziehen versucht. Die schnell und sicher ausgeführte Tuschzeichnung über einer aquarellierten Landschaftskomposition hat alle stilistischen Merkmale, die wir von seinen anderen Motiven kennen. Dass dieses Sujet dem Künstler wichtig war, zeigt sich darin, dass er es ebenfalls für die Lithografie "Bahnhof Schmiedeberg" (WVZ Karsch 134) sowie für das Gemälde "Landschaft mit roter Mauer" (Pirsig-Marshall/Von Lüttichau G1919/17) verwendet.
• Harmonische Verschmelzung von idyllischer Landschaft und industriellem Fortschritt
• Motiv aus Schmiedeberg im Riesengebirge, nicht weit von Muellers Geburtsort Liebau entfernt
Dieses Werk zeigt ein für Otto Mueller ungewöhnliches Sujet, doch auch hier ist der Künstler ganz in seinem Element. Zwar sind die urbanen Bauwerke des Bahnhofs, der Gleistrasse und der Straße zu erkennen, aber die sie umgebende Natur und der im Gras sitzende Mensch verleihen dem Motiv eine wohltuende Gelassenheit, mit der sich auch Otto Mueller selbst der modernen Lebensweise zu entziehen versucht. Die schnell und sicher ausgeführte Tuschzeichnung über einer aquarellierten Landschaftskomposition hat alle stilistischen Merkmale, die wir von seinen anderen Motiven kennen. Dass dieses Sujet dem Künstler wichtig war, zeigt sich darin, dass er es ebenfalls für die Lithografie "Bahnhof Schmiedeberg" (WVZ Karsch 134) sowie für das Gemälde "Landschaft mit roter Mauer" (Pirsig-Marshall/Von Lüttichau G1919/17) verwendet.