Robert Filliou
Werkzeugkreuz
Beschreibung
• Seltenes Hauptwerk der Fluxus-Bewegung, erstmals auf dem internationalen Kunstmarkt
• "Werkzeugkreuz" führt zu ersten Überlegungen für den "Permanent Creation Tool Shed", einem Werkzeuglager und Ort immerwährender Schöpfung und kreativen Denkens
• Die Arbeit war in allen wesentlichen Ausstellungen zu Robert Filliou bzw. zur Fluxus-Kunst ausgestellt; Filliou war 1972 und 1977 documenta-Teilnehmer und wurde u. a. 1987 im Rahmen der Skulptur Projekte Münster gezeigt
Das "Werkzeugkreuz" von Robert Filliou begeistert durch seine Verbindung von Alltäglichem und Spirituellem: Hammer, Säge, Schraubendreher, Metermaß und Messer sind kreuzförmig angeordnet und verlassen so den Boden des Profanen – sie sind in eine wunderbare Balance gebracht! Auf den Werkzeugen lassen sich die Begriffe Balance, Metre, Meister ablesen: eine Aufforderung an den Betrachter, schöpferisch tätig zu werden.
Bevor der gebürtige Franzose Robert Filliou (1926-1987) zur Kunst kommt, liegt bereits ein bewegtes Leben hinter ihm: Während des 2. Weltkrieges schließt er sich der Résistance an und tritt der Kommunistischen Partei bei, studiert später in den USA Wirtschaftswissenschaften und arbeitet anschließend in Südkorea, Ägypten und Spanien.
1969 verlegt Filliou seinen Wohnsitz nach Düsseldorf, zu seinen Freunden zählen Dieter Roth und Daniel Spoerri sowie weitere Künstler aus dem Umfeld der Fluxus – Bewegung.
Diese hebt den traditionellen Kunstbegriff aus und lässt im Rahmen von Konzerten und Happenings, Objekt- und Filmarbeiten, Publikationen und Multiples Gattungsgrenzen verschwimmen - Kunst und Leben gilt es zusammenzuführen, das Alltägliche künstlerisch zu erkunden.
Das "Werkzeugkreuz" steht dabei in Zusammenhang mit ersten Überlegungen Fillious für den "Permanent Creation-Tool Shed". Ein Werkzeuglager, Ort immerwährender Schöpfung, kreativen Denkens und Handelns. Schöpfung ist hierbei als Prozess zu verstehen, an dem jeder teilhaben kann - und sei es, den Inhalt eines Werkzeugkoffers spielerisch in eine neue Form zu bringen.
Nur scheinbar erinnert das Werkzeugkreuz hier an ein christliches Symbol und spielt dabei mit den Assoziationen des Betrachters. Tatsächlich ist Fillious künstlerisches Verständnis stark geprägt von seiner Auseinandersetzung mit dem Zen – Buddhismus und seinem Bestreben, die Dinge in ein Gleichgewicht zu bringen. Innerhalb der Kunst gibt es für Filliou keine Wertehierachie, alles ist gleichwertig!
• "Werkzeugkreuz" führt zu ersten Überlegungen für den "Permanent Creation Tool Shed", einem Werkzeuglager und Ort immerwährender Schöpfung und kreativen Denkens
• Die Arbeit war in allen wesentlichen Ausstellungen zu Robert Filliou bzw. zur Fluxus-Kunst ausgestellt; Filliou war 1972 und 1977 documenta-Teilnehmer und wurde u. a. 1987 im Rahmen der Skulptur Projekte Münster gezeigt
Das "Werkzeugkreuz" von Robert Filliou begeistert durch seine Verbindung von Alltäglichem und Spirituellem: Hammer, Säge, Schraubendreher, Metermaß und Messer sind kreuzförmig angeordnet und verlassen so den Boden des Profanen – sie sind in eine wunderbare Balance gebracht! Auf den Werkzeugen lassen sich die Begriffe Balance, Metre, Meister ablesen: eine Aufforderung an den Betrachter, schöpferisch tätig zu werden.
Bevor der gebürtige Franzose Robert Filliou (1926-1987) zur Kunst kommt, liegt bereits ein bewegtes Leben hinter ihm: Während des 2. Weltkrieges schließt er sich der Résistance an und tritt der Kommunistischen Partei bei, studiert später in den USA Wirtschaftswissenschaften und arbeitet anschließend in Südkorea, Ägypten und Spanien.
1969 verlegt Filliou seinen Wohnsitz nach Düsseldorf, zu seinen Freunden zählen Dieter Roth und Daniel Spoerri sowie weitere Künstler aus dem Umfeld der Fluxus – Bewegung.
Diese hebt den traditionellen Kunstbegriff aus und lässt im Rahmen von Konzerten und Happenings, Objekt- und Filmarbeiten, Publikationen und Multiples Gattungsgrenzen verschwimmen - Kunst und Leben gilt es zusammenzuführen, das Alltägliche künstlerisch zu erkunden.
Das "Werkzeugkreuz" steht dabei in Zusammenhang mit ersten Überlegungen Fillious für den "Permanent Creation-Tool Shed". Ein Werkzeuglager, Ort immerwährender Schöpfung, kreativen Denkens und Handelns. Schöpfung ist hierbei als Prozess zu verstehen, an dem jeder teilhaben kann - und sei es, den Inhalt eines Werkzeugkoffers spielerisch in eine neue Form zu bringen.
Nur scheinbar erinnert das Werkzeugkreuz hier an ein christliches Symbol und spielt dabei mit den Assoziationen des Betrachters. Tatsächlich ist Fillious künstlerisches Verständnis stark geprägt von seiner Auseinandersetzung mit dem Zen – Buddhismus und seinem Bestreben, die Dinge in ein Gleichgewicht zu bringen. Innerhalb der Kunst gibt es für Filliou keine Wertehierachie, alles ist gleichwertig!