Oskar Moll
Schneelandschaft mit roter Brücke
Descrizione
• Vergleichbar mit Positionen von Feininger, Purrmann und Matisse – von unverwechselbarer Eigenständigkeit und lyrischer Reduktion geprägt
• Werke aus den 1940er Jahren von Oskar Moll gelten als rar und besonders sammelwürdig
• Typisches Werk des Künstlers, zeigt die Synthese von französischer Moderne und deutscher Formkultur
Oskar Molls Werk vereint Einflüsse des Impressionismus, Fauvismus, Expressionismus und Kubismus zu einer unverwechselbar lyrischen Bildsprache. Der ehemalige Biologiestudent entdeckt in der Malerei die Gesetze des Wachstums, der Form und der Farbe neu – stets auf der Suche nach dem lebendigen Rhythmus der Natur: „In unseren Lehren des analytischen und synthetischen Aufbaus, in der Beherrschung der Form- und Farbwelt mit ihren verschiedensten Kontrastwirkungen wird uns stets die Natur, die große Lehrmeisterin, zur Seite stehen, damit wir angesichts ihres ewig dauernden Rhythmus, durch Gegensatz und Ausgleich, zur Harmonie gelangen.“
Oskar Moll, 1930
In dieser zarten, fast japanisch anmutenden Winterlandschaft von 1942 zeigt Moll seine meisterhafte Fähigkeit, Raum und Fläche zu verschmelzen. Schnee, Bäume und architektonische Fragmente lösen sich in einem transparenten Geflecht aus Licht und Farbe auf. Der Blick wird nicht geführt, sondern schwebt – wie in einem stillen Moment der Versenkung.
Molls kompositorische Reduktion und subtile Farbigkeit verleihen dem Gemälde eine fast spirituelle Ruhe. Hier verbindet sich seine Nähe zur französischen Moderne mit einer inneren Klarheit, die an fernöstliche Ästhetik erinnert. Ein Werk von eindringlicher Poesie und seltener Balance – ein Höhepunkt seines Spätwerks, in dem Moll seine eigene Form des Harmonischen findet.
Salzmann 479.
• Werke aus den 1940er Jahren von Oskar Moll gelten als rar und besonders sammelwürdig
• Typisches Werk des Künstlers, zeigt die Synthese von französischer Moderne und deutscher Formkultur
Oskar Molls Werk vereint Einflüsse des Impressionismus, Fauvismus, Expressionismus und Kubismus zu einer unverwechselbar lyrischen Bildsprache. Der ehemalige Biologiestudent entdeckt in der Malerei die Gesetze des Wachstums, der Form und der Farbe neu – stets auf der Suche nach dem lebendigen Rhythmus der Natur: „In unseren Lehren des analytischen und synthetischen Aufbaus, in der Beherrschung der Form- und Farbwelt mit ihren verschiedensten Kontrastwirkungen wird uns stets die Natur, die große Lehrmeisterin, zur Seite stehen, damit wir angesichts ihres ewig dauernden Rhythmus, durch Gegensatz und Ausgleich, zur Harmonie gelangen.“
Oskar Moll, 1930
In dieser zarten, fast japanisch anmutenden Winterlandschaft von 1942 zeigt Moll seine meisterhafte Fähigkeit, Raum und Fläche zu verschmelzen. Schnee, Bäume und architektonische Fragmente lösen sich in einem transparenten Geflecht aus Licht und Farbe auf. Der Blick wird nicht geführt, sondern schwebt – wie in einem stillen Moment der Versenkung.
Molls kompositorische Reduktion und subtile Farbigkeit verleihen dem Gemälde eine fast spirituelle Ruhe. Hier verbindet sich seine Nähe zur französischen Moderne mit einer inneren Klarheit, die an fernöstliche Ästhetik erinnert. Ein Werk von eindringlicher Poesie und seltener Balance – ein Höhepunkt seines Spätwerks, in dem Moll seine eigene Form des Harmonischen findet.
Salzmann 479.