Max Beckmann
Kasbek
Beschreibung
• Beliebtes Beckmann-Motiv aus dem Berliner Nachtleben der 1920er Jahre
• Die dargestellte Naila diente Beckmann wiederholt als Modell für verschiedenste Sujets
• Großformatige Radierung im schmalem Hochformat
Max Beckmann zeigt hier eine Szene aus dem Berliner Nachtlokal namens "Kasbek", das nach dem dritthöchsten Berg Georgiens benannt ist. Es gehörte vermutlich Emigranten aus dem zerfallenen russischen Zarenreich, von denen es während der russischen Revolution viele in Deutschland, insbesondere in Berlin, gab.
Die Nachtlokalmotive, die damals bekannte Etablissements in Berlin zeigen, zählen neben den zahlreichen Varieté-, Zirkus-, Tanz- und Ballszenen zu Beckmanns beliebtesten Sujets. Im Jahr 1923 entstehen gleich drei Radierungen mit Szenen aus Berliner Nachtclubs: Die "Königin Bar II", "Kasbek" und "Tamerlan". Die beiden letztgenannten sind in charakteristischen, schmalen Hochformaten gestaltet. Die Radierung "Königin Bar II" ist eine Variante der bereits 1920 enstandenen Grafik "Königin Bar I" mit einem Selbstporträt des Künstlers, das er 1935 als Gemälde umsetzt.
Die hier im "Kasbek" dargestellte Frau ist Naila (Frau Dr. H. M.), die in Berlin und Frankfurt lebte. Beckmann stellt sie auf drei Ölgemälden sowie auf insgesamt über zehn Druckgrafiken als Einzelporträt bzw. in Gruppenszenen dar. Der hier dargestellte Mann mit Akkordeon ist unbekannt.
Im September 1928 verwendet Günther Franke die Radierung "Kasbek" auf dem Werbeblatt "Erst-Anzeige neuer Beckmann-Graphik" seines Verlags Graphisches Kabinett.
• Die dargestellte Naila diente Beckmann wiederholt als Modell für verschiedenste Sujets
• Großformatige Radierung im schmalem Hochformat
Max Beckmann zeigt hier eine Szene aus dem Berliner Nachtlokal namens "Kasbek", das nach dem dritthöchsten Berg Georgiens benannt ist. Es gehörte vermutlich Emigranten aus dem zerfallenen russischen Zarenreich, von denen es während der russischen Revolution viele in Deutschland, insbesondere in Berlin, gab.
Die Nachtlokalmotive, die damals bekannte Etablissements in Berlin zeigen, zählen neben den zahlreichen Varieté-, Zirkus-, Tanz- und Ballszenen zu Beckmanns beliebtesten Sujets. Im Jahr 1923 entstehen gleich drei Radierungen mit Szenen aus Berliner Nachtclubs: Die "Königin Bar II", "Kasbek" und "Tamerlan". Die beiden letztgenannten sind in charakteristischen, schmalen Hochformaten gestaltet. Die Radierung "Königin Bar II" ist eine Variante der bereits 1920 enstandenen Grafik "Königin Bar I" mit einem Selbstporträt des Künstlers, das er 1935 als Gemälde umsetzt.
Die hier im "Kasbek" dargestellte Frau ist Naila (Frau Dr. H. M.), die in Berlin und Frankfurt lebte. Beckmann stellt sie auf drei Ölgemälden sowie auf insgesamt über zehn Druckgrafiken als Einzelporträt bzw. in Gruppenszenen dar. Der hier dargestellte Mann mit Akkordeon ist unbekannt.
Im September 1928 verwendet Günther Franke die Radierung "Kasbek" auf dem Werbeblatt "Erst-Anzeige neuer Beckmann-Graphik" seines Verlags Graphisches Kabinett.