Ernst Ludwig Kirchner
Berghaus mit Gewitterwolke
Beschreibung
• Entstanden während Kirchners erstem Davoser Aufenthalt 1917
• Motiv aus seiner direkten Umgebung auf der Stafelalp
• Sehr seltener Holzschnitt Kirchners aus der Sammlung des Kunsthistorikers Edwin Redslob, einem Mitbegründer der FU Berlin
Der Holzschnitt entsteht 1917 während Kirchners erstem Aufenthalt in Davos, wohin er sich im Frühjahr desselben Jahres im Anschluss an seine militärische Entlassung zurückzieht. Hintergrund ist seine angeschlagene gesundheitliche Situation, die bereits während des Kriegsdienstes zu einem frühen Ausscheiden aus dem Militär führt. Mit dem Aufenthalt in Davos beginnt eine mehrjährige Phase, in der Kirchner dort lebt und arbeitet.
Die Stafelalp entwickelt sich in dieser Zeit zu einem wichtigen Arbeitsort. Hier entstehen neben Gemälden auch mehrere Holzschnitte, in denen Kirchner Motive aus der unmittelbaren Umgebung aufgreift, darunter Berghäuser, Vegetation und die alpine Landschaft.
Die Bezeichnung "Handdruck" verweist auf Kirchners eigene Beteiligung am Druckprozess, die für seine Druckgrafik vielfach belegt ist. Kleine Auflagen sowie das Abziehen der unterschiedlichen Zustände sind für seine Holzschnitte charakteristisch.
• Motiv aus seiner direkten Umgebung auf der Stafelalp
• Sehr seltener Holzschnitt Kirchners aus der Sammlung des Kunsthistorikers Edwin Redslob, einem Mitbegründer der FU Berlin
Der Holzschnitt entsteht 1917 während Kirchners erstem Aufenthalt in Davos, wohin er sich im Frühjahr desselben Jahres im Anschluss an seine militärische Entlassung zurückzieht. Hintergrund ist seine angeschlagene gesundheitliche Situation, die bereits während des Kriegsdienstes zu einem frühen Ausscheiden aus dem Militär führt. Mit dem Aufenthalt in Davos beginnt eine mehrjährige Phase, in der Kirchner dort lebt und arbeitet.
Die Stafelalp entwickelt sich in dieser Zeit zu einem wichtigen Arbeitsort. Hier entstehen neben Gemälden auch mehrere Holzschnitte, in denen Kirchner Motive aus der unmittelbaren Umgebung aufgreift, darunter Berghäuser, Vegetation und die alpine Landschaft.
Die Bezeichnung "Handdruck" verweist auf Kirchners eigene Beteiligung am Druckprozess, die für seine Druckgrafik vielfach belegt ist. Kleine Auflagen sowie das Abziehen der unterschiedlichen Zustände sind für seine Holzschnitte charakteristisch.