Karl Peter Röhl
Konstruktion
Beschreibung
• Tuschezeichnung aus der Bauhauszeit Röhls
• Reduktion auf Linie, Winkel und rechteckige Grundformen
• Ausdruck einer rationalen, architektonisch gedachten Bildordnung
In den frühen 1920er Jahren vollzieht Karl Peter Röhl den Übergang von einer subjektiv geprägten expressionistischen Bildauffassung hin zu einer sachlichen, konstruktivistischen Formensprache. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit den avantgardistischen Tendenzen am Bauhaus in Weimar sowie den Einflüssen von Theo van Doesburg und der niederländischen De-Stijl-Bewegung.
Die vorliegende Tuschezeichnung gehört zu den charakteristischen Arbeiten dieser Phase. Röhl entwickelt hier eine streng geometrische, gegenstandslose Komposition, die durch die Reduktion auf Linien, Flächen und präzise gesetzte Winkel bestimmt wird. Die schwarzen Balken und rechteckigen Formen strukturieren die Bildfläche mit nahezu architektonischer Klarheit und verleihen der Komposition eine rationale, konstruktive Ordnung.
• Reduktion auf Linie, Winkel und rechteckige Grundformen
• Ausdruck einer rationalen, architektonisch gedachten Bildordnung
In den frühen 1920er Jahren vollzieht Karl Peter Röhl den Übergang von einer subjektiv geprägten expressionistischen Bildauffassung hin zu einer sachlichen, konstruktivistischen Formensprache. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit den avantgardistischen Tendenzen am Bauhaus in Weimar sowie den Einflüssen von Theo van Doesburg und der niederländischen De-Stijl-Bewegung.
Die vorliegende Tuschezeichnung gehört zu den charakteristischen Arbeiten dieser Phase. Röhl entwickelt hier eine streng geometrische, gegenstandslose Komposition, die durch die Reduktion auf Linien, Flächen und präzise gesetzte Winkel bestimmt wird. Die schwarzen Balken und rechteckigen Formen strukturieren die Bildfläche mit nahezu architektonischer Klarheit und verleihen der Komposition eine rationale, konstruktive Ordnung.