Alfred Roller
Secession XVI. Ausstellung
Beschreibung
Alfred Roller entwirft diverse Plakate für die Ausstellungen der Secession
• Sie zählen zu den Ikonen der Plakatkunst, bei denen der Künstler gekonnt ornamentale Form, Schrift und Farbe zu einem harmonischen, fast musischen Einklang verbindet
• Seine Plakate zeigen Werkausschnitte ebenso wie unerhört moderne Grafikformen
Alfred Roller gestaltet 1902/03 Plakate für Ausstellungen der Wiener Secession. Er ist zu diesem Zeitpunkt Präsident der Wiener Secession, die er 1897 mitbegründet hat. Seitdem wenige Jahre zuvor die Entdeckung der Farblithografie die Werbelandschaft revolutioniert hat, sind Rollers Plakate nun Kunstwerke eigenen Rechts.
Die XIV. Ausstellung huldigt Ludwig van Beethoven. Roller steuert ein monumentales Wandgemälde bei, die "Sinkende Nacht". Sein Plakatentwurf greift das Motiv auf und multipliziert es ins Ornamentale. Für die XVI. Ausstellung im folgenden Jahr greift er nicht auf ein Werk zurück, sondern bleibt im Grafischen. Er verzerrt die Schrift, sodass sie uns heute "typisch" vorkommt; für die Zeitgenossen indes stellt die Lösung eine Irritation des Bekannten, eine Störung im Stadtbild dar. Roller zeigt sich hier als Meister der Plakatkunst, der gekonnt ornamentale Form, Schrift und Farbe zu einem harmonischen, fast musischen Einklang verbindet – und zugleich dem revolutionären Charakter der Wiener Secession gerecht wird.
• Sie zählen zu den Ikonen der Plakatkunst, bei denen der Künstler gekonnt ornamentale Form, Schrift und Farbe zu einem harmonischen, fast musischen Einklang verbindet
• Seine Plakate zeigen Werkausschnitte ebenso wie unerhört moderne Grafikformen
Alfred Roller gestaltet 1902/03 Plakate für Ausstellungen der Wiener Secession. Er ist zu diesem Zeitpunkt Präsident der Wiener Secession, die er 1897 mitbegründet hat. Seitdem wenige Jahre zuvor die Entdeckung der Farblithografie die Werbelandschaft revolutioniert hat, sind Rollers Plakate nun Kunstwerke eigenen Rechts.
Die XIV. Ausstellung huldigt Ludwig van Beethoven. Roller steuert ein monumentales Wandgemälde bei, die "Sinkende Nacht". Sein Plakatentwurf greift das Motiv auf und multipliziert es ins Ornamentale. Für die XVI. Ausstellung im folgenden Jahr greift er nicht auf ein Werk zurück, sondern bleibt im Grafischen. Er verzerrt die Schrift, sodass sie uns heute "typisch" vorkommt; für die Zeitgenossen indes stellt die Lösung eine Irritation des Bekannten, eine Störung im Stadtbild dar. Roller zeigt sich hier als Meister der Plakatkunst, der gekonnt ornamentale Form, Schrift und Farbe zu einem harmonischen, fast musischen Einklang verbindet – und zugleich dem revolutionären Charakter der Wiener Secession gerecht wird.