Franz Marc
Zwei Katzen
Beschreibung
• Großformatiges Plakat in leuchtenden Farben
• Selten auf dem Kunstmarkt
• Plakat für Franz Marcs erste Einzelausstellung
Im Februar 1910 hat Franz Marc seine erste Einzelausstellung in Brakls Moderner Kunsthandlung in München. Dafür entwirft er auch dieses Ausstellungsplakat mit zwei Katzen in Lebensgröße. Die Kritiken fallen positiv aus: "Seit langem hat das Debut eines Malers hier keine so vielverheißende Talentprobe bedeutet wie dieses!"
Wenige Wochen vor der Eröffnung kommt es zu einer entscheidenden Begegnung, von der Marc seiner Lebensgefährtin Maria Franck am 6. Januar 1910 berichtet: "Nun muß ich Dir ein Erlebnis von heute schildern, von dem ich mir manche angenehme Möglichkeiten verspreche. Es klopft. – Vor der Thüre stehen drei sehr junge und ziemlich elegante Herren. Fragen nach mir. Sie haben bei Brakl zwei Lithographien stehen sehen, […] von denen sie so begeistert sind, daß sie mich kennenlernen wollen. […] Jedenfalls können ihnen Bilder nicht hell und farbig genug sein. […] Vielleicht finde ich hier einen Kreis von intelligenten Malern." (zit. nach: Ausst.-Kat. Franz Marc 1880-1916, Städtische Galerie im Lehnbachhaus, München 1980, S. 26).
Bei den Besuchern handelt es sich um August Macke, der seit Ende Oktober 1909 mit seiner Frau Elisabeth in Tegernsee lebt, dessen Vetter Helmuth sowie Bernhard Koehler jr., Sohn des gleichnamigen Berliner Fabrikanten, Kunstsammlers und Onkels von Mackes Ehefrau. Auch der Verleger Reinhard Piper besucht Marcs Ausstellung und gewinnt ihn für einen Beitrag zu seinem Buch "Das Tier in der Kunst", das noch im selben Jahr erscheint.
• Selten auf dem Kunstmarkt
• Plakat für Franz Marcs erste Einzelausstellung
Im Februar 1910 hat Franz Marc seine erste Einzelausstellung in Brakls Moderner Kunsthandlung in München. Dafür entwirft er auch dieses Ausstellungsplakat mit zwei Katzen in Lebensgröße. Die Kritiken fallen positiv aus: "Seit langem hat das Debut eines Malers hier keine so vielverheißende Talentprobe bedeutet wie dieses!"
Wenige Wochen vor der Eröffnung kommt es zu einer entscheidenden Begegnung, von der Marc seiner Lebensgefährtin Maria Franck am 6. Januar 1910 berichtet: "Nun muß ich Dir ein Erlebnis von heute schildern, von dem ich mir manche angenehme Möglichkeiten verspreche. Es klopft. – Vor der Thüre stehen drei sehr junge und ziemlich elegante Herren. Fragen nach mir. Sie haben bei Brakl zwei Lithographien stehen sehen, […] von denen sie so begeistert sind, daß sie mich kennenlernen wollen. […] Jedenfalls können ihnen Bilder nicht hell und farbig genug sein. […] Vielleicht finde ich hier einen Kreis von intelligenten Malern." (zit. nach: Ausst.-Kat. Franz Marc 1880-1916, Städtische Galerie im Lehnbachhaus, München 1980, S. 26).
Bei den Besuchern handelt es sich um August Macke, der seit Ende Oktober 1909 mit seiner Frau Elisabeth in Tegernsee lebt, dessen Vetter Helmuth sowie Bernhard Koehler jr., Sohn des gleichnamigen Berliner Fabrikanten, Kunstsammlers und Onkels von Mackes Ehefrau. Auch der Verleger Reinhard Piper besucht Marcs Ausstellung und gewinnt ihn für einen Beitrag zu seinem Buch "Das Tier in der Kunst", das noch im selben Jahr erscheint.