Mimmo Rotella
Marilyn
Beschreibung
• Eines der gesuchtesten Motive des Künstlers
• Rotella ist der unumstrittene Meister der Décollage
• Werke des Künstlers befinden sich u. a. im Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris und der Galleria Nazionale d'Arte Moderna e Contemporanea in Rom
Marilyn Monroe prägt als Inbegriff des Hollywood-Glamours eine ganze Epoche. In den 1960er Jahren gibt es
kein Gesicht in der Filmindustrie, das präsenter ist als ihres. Für Mimmo, eigentlich Domenico, Rotella wird ihr Plakatgesicht in dieser Zeit zu einem zentralen Motiv, das er über Jahrzehnte immer wieder aufgreift. Bereits in den frühen 1950er Jahren beginnt der Italiener in seinen "manifesti lacerati", mit der besonderen Ausdruckskraft und Ästhetik einer verletzten, aus vorgefundenen Fragmenten zusammengesetzten Oberfläche zu experimentieren. Die Plakate, die sowohl in Mailand als auch in Paris in dicken Schichten an Litfasssäulen hängen, werden vom Künstler gesammelt und dann Schicht um Schicht so lange reduziert, bis aus einem vermeintlichen Akt der Zerstörung etwas überzeugend Neues entsteht. Im Arbeiten mit vorgefundenen Materialien steht Rotella in der Tradition des Kubismus, der Materialbilder und Collagen von Kurt Schwitters und der Pariser Affichisten, die bereits seit den 1940er Jahren aus Plakaten Kunst schaffen. Erst Mimmo Rotella gelingt es aber, der Décollage ihre autonome Stellung zu verleihen, sie zur eigenen Kunstform zu erheben und ihr die gestische Kraft zu verleihen, die seine Werke heute ausmachen.
• Rotella ist der unumstrittene Meister der Décollage
• Werke des Künstlers befinden sich u. a. im Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris und der Galleria Nazionale d'Arte Moderna e Contemporanea in Rom
Marilyn Monroe prägt als Inbegriff des Hollywood-Glamours eine ganze Epoche. In den 1960er Jahren gibt es
kein Gesicht in der Filmindustrie, das präsenter ist als ihres. Für Mimmo, eigentlich Domenico, Rotella wird ihr Plakatgesicht in dieser Zeit zu einem zentralen Motiv, das er über Jahrzehnte immer wieder aufgreift. Bereits in den frühen 1950er Jahren beginnt der Italiener in seinen "manifesti lacerati", mit der besonderen Ausdruckskraft und Ästhetik einer verletzten, aus vorgefundenen Fragmenten zusammengesetzten Oberfläche zu experimentieren. Die Plakate, die sowohl in Mailand als auch in Paris in dicken Schichten an Litfasssäulen hängen, werden vom Künstler gesammelt und dann Schicht um Schicht so lange reduziert, bis aus einem vermeintlichen Akt der Zerstörung etwas überzeugend Neues entsteht. Im Arbeiten mit vorgefundenen Materialien steht Rotella in der Tradition des Kubismus, der Materialbilder und Collagen von Kurt Schwitters und der Pariser Affichisten, die bereits seit den 1940er Jahren aus Plakaten Kunst schaffen. Erst Mimmo Rotella gelingt es aber, der Décollage ihre autonome Stellung zu verleihen, sie zur eigenen Kunstform zu erheben und ihr die gestische Kraft zu verleihen, die seine Werke heute ausmachen.