Willi Baumeister
"Schwarze Bewegung mit Punkten"
Beschreibung
• Eines der letzten Werke im umfangreichen Œuvre des Künstlers
• Tiefenwirkung und Detailreichtum werden durch minimalen Farbeinsatz erreicht
• Aus der Sammlung des New Yorker Philanthropen Stephen M. Kellen
"Zwischen Himmel und Erde ist Chaos" beschreibt eine Betrachterin das Bild bei der Abholung. Was in der Fernwirkung wie ein graues Feld voll schwarzer Formen wirkt, stellt sich in der Nähe als detailreiche Arbeit voller Tiefenwirkung heraus. Hier ist keine Fläche bemalt, hier entsteht Raum, bunte Farbpunkte erschaffen eine Sogwirkung, das einstmals ruhige Bild gewinnt an Dynamik.
Nach dem Verlust seiner Professur 1933 beginnt Baumeister, sich zunehmend mit schwebenden abstrakten Formen zu beschäftigen. Die prähistorischen Felsmalereien in der spanischen Levante und in Altamira faszinieren und inspirieren ihn. Nun, 1955, im Jahr seines Todes, hat er seine Kunst zur Vervollkommnung gebracht. Schmale Farbstreifen konstruieren an den horizontalen Bildrändern eine Rahmung, ein Oben und ein Unten. Dazwischen geordnete Unordnung, fein komponiert und farblich abgestimmt.
So stimmt die Ad-hoc-Einordnung, schnell im Vorbeigehen dahingesagt: Zwischen Himmel und Erde ist Chaos. Doch das Chaos im Bild Willi Baumeisters ist wohlgeordnet. Es fasst zusammen, hier kulminiert das Œuvre des Künstlers in einer finalen Austarierung zwischen Malfläche und Bildraum, zwischen Monochromie und Buntheit, zwischen Himmel und Erde.
• Tiefenwirkung und Detailreichtum werden durch minimalen Farbeinsatz erreicht
• Aus der Sammlung des New Yorker Philanthropen Stephen M. Kellen
"Zwischen Himmel und Erde ist Chaos" beschreibt eine Betrachterin das Bild bei der Abholung. Was in der Fernwirkung wie ein graues Feld voll schwarzer Formen wirkt, stellt sich in der Nähe als detailreiche Arbeit voller Tiefenwirkung heraus. Hier ist keine Fläche bemalt, hier entsteht Raum, bunte Farbpunkte erschaffen eine Sogwirkung, das einstmals ruhige Bild gewinnt an Dynamik.
Nach dem Verlust seiner Professur 1933 beginnt Baumeister, sich zunehmend mit schwebenden abstrakten Formen zu beschäftigen. Die prähistorischen Felsmalereien in der spanischen Levante und in Altamira faszinieren und inspirieren ihn. Nun, 1955, im Jahr seines Todes, hat er seine Kunst zur Vervollkommnung gebracht. Schmale Farbstreifen konstruieren an den horizontalen Bildrändern eine Rahmung, ein Oben und ein Unten. Dazwischen geordnete Unordnung, fein komponiert und farblich abgestimmt.
So stimmt die Ad-hoc-Einordnung, schnell im Vorbeigehen dahingesagt: Zwischen Himmel und Erde ist Chaos. Doch das Chaos im Bild Willi Baumeisters ist wohlgeordnet. Es fasst zusammen, hier kulminiert das Œuvre des Künstlers in einer finalen Austarierung zwischen Malfläche und Bildraum, zwischen Monochromie und Buntheit, zwischen Himmel und Erde.