Andy Warhol

Joseph Beuys 1980/83
Künstler
Andy Warhol
1928 Pittsburgh - New York 1987
Weitere Informationen
Herausgegeben von der Edition Schellmann & Klüser, München/New York, verso mit dem Stempel.

Verso mit dem Copyright-Stempel der Andy Warhol Foundation 1980.

Vgl. Feldman/Schellmann II. 242-244 II (von III).
Provenienz
Edition Schellmann, München;
Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen, bei Vorgenannter erworben;
Karl & Faber, 6.6.2019, Los 836;
Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen.
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Beschreibung
• Andy Warhol ist der bedeutendste Vertreter der amerikanischen Pop-Art
• Amerikanische Pop-Art trifft auf deutsche Konzeptkunst, entstanden in Folge der Begegnung der beiden Giganten der Nachkriegskunst Warhol und Beuys
• Das Porträt ist eine Ikone der Kunst des 20. Jahrhunderts

Das erste Treffen von Joseph Beuys und Andy Warhol findet 1979 in der Galerie von Hans Meyer in Düsseldorf statt. Festgehalten ist dieses Treffen in einem historischen Filmdokument. Beuys betritt die Galerie, geht zielstrebig auf den amerikanischen Künstler zu und sagt, er habe Warhol schon längst mal treffen wollen und in Darmstadt hätte es fast geklappt. Der amerikanische Künstler lächelt sanft, fragt höflich, ob er ihn fotografieren dürfe. Beuys wirkt etwas überrascht und fragt, womit er das machen wolle. Daraufhin greift Warhol in die Jackentasche, er holt seine berühmte Polaroidkamera hervor, mit der zahlreiche für sein Werk ikonische Aufnahmen entstanden sind. Das Treffen in Düsseldorf war lediglich ein Auftakt. Andy Warhol, aus der Werbebranche kommend, der Meister des Plakativen und der schillernden Oberfläche ist das Gegenteil des kapitalismuskritischen Joseph Beuys, der sinnliche Verkümmerung und Entfremdung heraufziehen sieht, dennoch haben sie sich etwas zu sagen und treffen sich schon wenig später in New York wieder. In der Folge entsteht die Warhol-Beuys-Serie. Trotz aller Gegensätze haben sie eines gemeinsam, beide pflegen die Aura ihrer Existenz und erküren sie zum Mythos.