Walter Dahn und Jiri Dokoupil
Sun Eater
Descrizione
Ein Gemälde atemloser Gegenwärtigkeit, gemalt mitten im Aufbruch jener Neuerfindung damals
totgesagter Malerei, die Ende der 70er Jahre aufblühte: eine Malerei rückhaltloser Nicht-Identität,
jenseits jeder Ideologie, getragen vom skrupellosen Humor einer Generation damals Anfang
30jähriger KünstlerInnen, mit dem Ergebnis unvorhergesehener Bilder befreiter Intensität. Ins Leben
gerufen vor allem von Walter Dahn & Georg Dokoupil und ihrer Künstlergruppe "Mülheimer
Freiheit" in Köln, Albert Oehlen in Hamburg, Julian Schnabeil, Jean-Michel Basquiat und David Salle
in New York, Francesco Clemente und Sandro Chia in Italien, Christopher LeBun in London, ...
Dahn & Dokoupils SONNENESSER ist ein exemplarisches Beispiel, auch für die damals offene
Reaktion der Bilder untereinander. Die "Orangenesser" waren Georg Baselitz‘ geniale Antwort auf
besagte Malerei befreiter Nicht-Indifferenz.
Dahn & Dokoupils SONNENESSER wiederum deren
Antwort auf diese Antwort: indem sie Baselitz‘ Verkehrung des Bildmotivs umdrehten und aus einer
Orange eine Sonne malten, in hartem schnörkellosem Duktus hingehauen, in einer Mischung aus
Acryl, Spray-paint und Plastilin. Eine personalisierte Sonne, so humorvoll wie existenziell - 1983
gemalt - Ausstrahlung 2026 ungebrochen.
– Wilfried Dickhoff
totgesagter Malerei, die Ende der 70er Jahre aufblühte: eine Malerei rückhaltloser Nicht-Identität,
jenseits jeder Ideologie, getragen vom skrupellosen Humor einer Generation damals Anfang
30jähriger KünstlerInnen, mit dem Ergebnis unvorhergesehener Bilder befreiter Intensität. Ins Leben
gerufen vor allem von Walter Dahn & Georg Dokoupil und ihrer Künstlergruppe "Mülheimer
Freiheit" in Köln, Albert Oehlen in Hamburg, Julian Schnabeil, Jean-Michel Basquiat und David Salle
in New York, Francesco Clemente und Sandro Chia in Italien, Christopher LeBun in London, ...
Dahn & Dokoupils SONNENESSER ist ein exemplarisches Beispiel, auch für die damals offene
Reaktion der Bilder untereinander. Die "Orangenesser" waren Georg Baselitz‘ geniale Antwort auf
besagte Malerei befreiter Nicht-Indifferenz.
Dahn & Dokoupils SONNENESSER wiederum deren
Antwort auf diese Antwort: indem sie Baselitz‘ Verkehrung des Bildmotivs umdrehten und aus einer
Orange eine Sonne malten, in hartem schnörkellosem Duktus hingehauen, in einer Mischung aus
Acryl, Spray-paint und Plastilin. Eine personalisierte Sonne, so humorvoll wie existenziell - 1983
gemalt - Ausstrahlung 2026 ungebrochen.
– Wilfried Dickhoff