Jiri Georg Dokoupil
Ohne Titel
Descrizione
• farblich besonders spannungsvolle Komposition
• die Seifenblasenbilder sind im Œuvre Dokoupils herausragend
• Werke des Künstlers befinden sich in Privat- und Museumssammlungen weltweit
Dokoupil hat als einer der Protagonisten der Künstlergruppe „Mühlheimer Freiheit“ bereits in den 1980er Jahren durch experimentelle, unkonventionelle Schaffensprozesse den Kunstbegriff radikal hinterfragt. Er begann Anfang der 1990er Jahre mit Kerzenruß zu malen, Farbe mit der Peitsche auf die Leinwand aufzubringen und bald auch pigmentgesättigte Seifenblasen auf der Leinwand zerplatzen zu lassen. Ein Schritt ins malerische Niemandsland, auf dem Weg zu einer Neuerfindung der Malerei. Seit mehr als dreißig Jahren verfeinert Georg Dokoupil diese Methode der Bildproduktion, die das Eigenleben chemischer Prozesse, die beim Zerplatzen von Seifenblasen entstehen, mit einbezieht. Die so quasi selbstständig entstehenden Soap-Bubble Paintings sind mehrstimmig. Sie verändern bei verändertem Lichteinfall und von Blickwinkel zu Blickwinkel ihre Farben. Grundsätzlich sind sie als nicht-figurative Abstraktionen komponiert, die Repräsentation vermeiden und trotzdem Assoziationen zulassen. „False Memories“ und „Broken Concepts“ nennt Georg Dokoupil die Zutaten, die die Produktion vor allem der neueren Soap-Bubble Paintings kennzeichnet: So entstehen autonome, unvorhergesehene Bilder von mystischer Aura, die im vorliegenden Bild durch den starken Farbkontrast noch überhöht wird.
• die Seifenblasenbilder sind im Œuvre Dokoupils herausragend
• Werke des Künstlers befinden sich in Privat- und Museumssammlungen weltweit
Dokoupil hat als einer der Protagonisten der Künstlergruppe „Mühlheimer Freiheit“ bereits in den 1980er Jahren durch experimentelle, unkonventionelle Schaffensprozesse den Kunstbegriff radikal hinterfragt. Er begann Anfang der 1990er Jahre mit Kerzenruß zu malen, Farbe mit der Peitsche auf die Leinwand aufzubringen und bald auch pigmentgesättigte Seifenblasen auf der Leinwand zerplatzen zu lassen. Ein Schritt ins malerische Niemandsland, auf dem Weg zu einer Neuerfindung der Malerei. Seit mehr als dreißig Jahren verfeinert Georg Dokoupil diese Methode der Bildproduktion, die das Eigenleben chemischer Prozesse, die beim Zerplatzen von Seifenblasen entstehen, mit einbezieht. Die so quasi selbstständig entstehenden Soap-Bubble Paintings sind mehrstimmig. Sie verändern bei verändertem Lichteinfall und von Blickwinkel zu Blickwinkel ihre Farben. Grundsätzlich sind sie als nicht-figurative Abstraktionen komponiert, die Repräsentation vermeiden und trotzdem Assoziationen zulassen. „False Memories“ und „Broken Concepts“ nennt Georg Dokoupil die Zutaten, die die Produktion vor allem der neueren Soap-Bubble Paintings kennzeichnet: So entstehen autonome, unvorhergesehene Bilder von mystischer Aura, die im vorliegenden Bild durch den starken Farbkontrast noch überhöht wird.