Curt Ehrhardt
"Der Tod vor sieben Leichen am Christus-Hügel"
Beschreibung
Curt Ehrhardt pflegt schon früh enge Verbindungen zur Berliner Avantgarde und studiert dort seit 1916 Rechtswissenschaften. Dennoch bleibt Brandenburg sein Lebensmittelpunkt, nachdem seine Familie bereits im Jahr 1900 dorthin übersiedelt. Besonders seine Verbindung zur Novembergruppe (seit 1919) und seine Kontakte zum Sturm-Kreis um Herwarth Walden verschaffen ihm Zugang zu prestigeträchtigen Ausstellungen wie auch der internationalen Expressionisten Ausstellung 1921 in Chicago.
Ehrhardt bricht im vorliegenden Werk mit dem bunten Expressionismus der Vorkriegszeit. Mit kristallinen Strukturen und einer religiös-morbiden Symbolik steht es charakteristisch für Erhardts Verarbeitung des Kriegstraumas des Ersten Weltkriegs. Raum und Körper scheinen ineinander zu fließen; es gibt keine klassische Perspektive, sondern eine dynamische Schichtung von Flächen.
Ehrhardt bricht im vorliegenden Werk mit dem bunten Expressionismus der Vorkriegszeit. Mit kristallinen Strukturen und einer religiös-morbiden Symbolik steht es charakteristisch für Erhardts Verarbeitung des Kriegstraumas des Ersten Weltkriegs. Raum und Körper scheinen ineinander zu fließen; es gibt keine klassische Perspektive, sondern eine dynamische Schichtung von Flächen.