Gabriele Münter

Mme Robert
Künstler
Gabriele Münter
1877 Berlin - Murnau 1962
Weitere Informationen
Hoberg 11.
Ausstellung
Kontur, Farbe, Licht: Das Wesentliche zeigen. Gabriele Münter 1877-1962, Stiftung Ahlers Pro Arte/Kestner Pro Arte, Hannover 2015/16, Kat.-Nr. 4, S. 15;
Gabriele Münter. Menschenbilder, Bucerius Kunst Forum,
Hamburg 2023, Abb. S. 95 und 191;
Gabriele Münter. Retrospektive, Leopold Museum, Wien 2023/24, farb. Abb. S. 75;
Gabriele Münter. Meine Sache ist das Sehen, Stiftung Ahlers Pro Arte, Herford 2024/25, o. Kat.
Provenienz
Nachlass der Künstlerin, verso mit dem Stempel;
Galerie Ludorff, Düsseldorf;
Privatsammlung, Deutschland, 1992 bei Vorgenannter erworben.
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Beschreibung
Münters seltener Farblinolschnitt entsteht während ihres gemeinsamen Aufenthalts mit Wassily Kandinsky in Sèvres bei Paris. Münter arbeitet in diesen frühen Druckgrafiken mit Flächigkeit, klaren Konturen und komprimierter Form. Sie zieht die Blätter meist in wechselnden Farbvarianten auf Japanpapier und in kleinen Auflagen von Hand ab. Dafür trägt sie die Farben nicht mit der üblichen Walze, sondern mit dem Pinsel auf die Linolplatte auf. Mit dieser Technik erzielt sie transparentere und feinere Farbschichten wie hier mit einem zarten Blau- und Braunton. Teilsweise experimentiert sie sogar mit bis zu sechs verschiedenen Farben.
Das vorliegende Porträt wird selten auf dem Auktionsmarkt angeboten.