Victor Vasarely

"Triptique"
Lot ID
Los 905
Künstler
Victor Vasarely
1906 Pécs/Ungarn - Paris 1997
Weitere Informationen
Wir danken Pierre Vasarely für die freundlichen Hinweise bei der Katalogisierung dieses Werkes.
Ausstellung
Gentofte, Tranegåeden Gentofte Kommune, Hellerup 1970, Nr. 15.
Provenienz
Court Gallery, Kopenhagen;
Privatsammlung;
Sotheby's, London 8.2.2007, Los 110;
Privatsammlung, Deutschland.
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Beschreibung
• Die Dualität von Farbe und Form zeichnet die Kompositionen Vasarelys aus
• Vasarely nimmt bereits 1955 an der ersten documenta in Kassel teil, wie auch an den folgenden documenta II (1959), documenta III (1964) und documenta IV (1968)
• Ab dem 26. Juni 2026 werden Werke von Victor Vasarely und Marc Andrian, den "Großmeistern" der Op-Art, in der Albertina Modern in Wien gezeigt

Victor Vasarely, Begründer der Op-Art, zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Werke prägen das schillernde Erscheinungsbild der Moderne der 1960er und 1970er Jahre, sie sind ebenso Teil der künstlerischen Avantgarde wie der Populärkultur.
Schon als Werbegrafiker in den 1930er Jahren beginnt Vasarely, Schwingungen und Rotationen durch Linien und Flächen zu konstruieren. Er entdeckt, dass gleichmäßige Strukturen, die ihre Formen verändern, räumlich wirken. Die vorliegende Arbeit von 1955 entsteht in einem für seine Karriere entscheidenden Jahr. Zusammen mit Vorbildern wie Marcel Duchamp, Alexander Calder und anderen jungen Künstlern wie Agam oder Soto stellt er in der Galerie Denise René aus. Anlässlich dieser Ausstellung veröffentlicht Vasarely "Le Manifeste jaune", das wegweisend für sein gesamtes Werk geworden ist. Darin formuliert er die "unité plastique", also die plastische Einheit als kompositorische Grundlage für sein Schaffen. Eine gelungene Komposition sollte für ihn demnach immer aus zwei miteinander verschränkten Farben und Formen bestehen. Das vorliegende "Triptique" ist ein besonders schönes Beispiel für die Umsetzung dieser kompositiorischen Idee.