Le Corbusier
Taureau VIII (Stier VIII)
Beschreibung
• Bedeutende Arbeit aus der späten "Taureau"-Serie Le Corbusiers
• Charakteristische Verbindung aus freier Tuschezeichnung und farbiger Papiercollage
• Entstanden im letzten Lebensjahrzehnt des Künstlers, in dem sich sein Œuvre zunehmend von organischen und symbolhaften Formen bestimmt zeigt
Mit den seit den 1950er Jahren entstandenen "Taureau"-Kompositionen entwickelte Le Corbusier eine Bildsprache zwischen Zeichen, Figur und Abstraktion. Der Stier erscheint dabei weniger als naturalistisches Motiv denn als archetypisches Symbol von Kraft, Vitalität und schöpferischer Energie. In "Taureau VIII" verdichtet sich diese Auffassung zu einer rhythmisch aufgebauten Komposition aus frei geführter schwarzer Linie, farbigen Papierformen und schwebenden Zeichenmotiven.
Die Kombination aus Tusche, Collage und farbig akzentuierten Flächen verweist auf Le Corbusiers intensive Beschäftigung mit dem Verhältnis von Linie, Farbe und Raum, die sein malerisches wie architektonisches Werk gleichermaßen prägt. Die vertikale Achse der Komposition verleiht dem Blatt zugleich eine beinahe totemhafte Präsenz. Arbeiten dieser Werkgruppe zählen zu den gesuchten autonomen Papierarbeiten des Künstlers und dokumentieren eindrucksvoll die expressive Freiheit seines Spätwerks.
• Charakteristische Verbindung aus freier Tuschezeichnung und farbiger Papiercollage
• Entstanden im letzten Lebensjahrzehnt des Künstlers, in dem sich sein Œuvre zunehmend von organischen und symbolhaften Formen bestimmt zeigt
Mit den seit den 1950er Jahren entstandenen "Taureau"-Kompositionen entwickelte Le Corbusier eine Bildsprache zwischen Zeichen, Figur und Abstraktion. Der Stier erscheint dabei weniger als naturalistisches Motiv denn als archetypisches Symbol von Kraft, Vitalität und schöpferischer Energie. In "Taureau VIII" verdichtet sich diese Auffassung zu einer rhythmisch aufgebauten Komposition aus frei geführter schwarzer Linie, farbigen Papierformen und schwebenden Zeichenmotiven.
Die Kombination aus Tusche, Collage und farbig akzentuierten Flächen verweist auf Le Corbusiers intensive Beschäftigung mit dem Verhältnis von Linie, Farbe und Raum, die sein malerisches wie architektonisches Werk gleichermaßen prägt. Die vertikale Achse der Komposition verleiht dem Blatt zugleich eine beinahe totemhafte Präsenz. Arbeiten dieser Werkgruppe zählen zu den gesuchten autonomen Papierarbeiten des Künstlers und dokumentieren eindrucksvoll die expressive Freiheit seines Spätwerks.